Wissensarbeit und Microsoft SharePoint

Wissensarbeit und Microsoft SharePoint

Was haben Wissen, Wissenstransformation, Wissensarbeit und Microsoft SharePoint gemeinsam?

Ich habe mich in den letzten Wochen mit den Themen Wissen, Wissenstransformation und Wissensarbeit auseinandergesetzt. Schon während der Recherche konnte ich eine Verbindung zu meinem Arbeitsalltag herstellen. Ich habe mir die Frage gestellt: „Was haben Wissen, Wissenstransformation, Wissensarbeit und MS SharePoint gemeinsam?“ Dieser Frage bin ich auf den Grund gegangen und möchte darüber in diesem Blogbeitrag berichten.

Wissen und wie es transformiert werden kann

Kaum ein Begriff wird so vielfach eingesetzt und debattiert wie der Wissensbegriff. Doch was bedeutet eigentlich Wissen? Wissen kann als Resultat eines Verstehungsprozesses, der sich durch die Klassifizierung von Informationen im Zusammenhang individueller Erfahrungen verwirklicht, verstanden werden. Die individuelle Nutzbarkeit von Wissen ist letztlich eine ausschlaggebende Bedingung. Oft wird Wissen mit Macht gleichgesetzt. Jedoch stimmt dies nur bedingt. Wissen ist mächtig, wenn es sich um ein frei aus vorhandenen Möglichkeiten auswählbares und verfügbares Wissen handelt, welches ausreichend vernetzt und in verschiedenen Relationen eingesetzt werden kann.

Für Unternehmen bedeutet dies, in einer stetig anwachsenden Globalisierung der verschiedenen Arbeits- und Informationsmärkte, zeitgemäßes Wissen und wissensbasierten Know-hows erfolgreich im Unternehmen aufzubauen und zu verankern.

Die Transformation von Informationen in Wissen gehört für viele Unternehmen zu den größten Herausforderungen im heutigen Digitalen- und Informationszeitalter. Dennoch ist es kein Vorgang der Unmöglichkeit. Bereits mit geringem Ressourcen Einsatz können Unternehmen ihr verborgenes Wissen entdecken und zentralisieren. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise die Einführung eines Enterprise Information Management Systems, bei dem alle Phasen eines Dokumentenlebenszyklus unterstützt werden, beginnend mit der Dokumenten Erstellung über die Verwaltung bis hin zur Archivierung. Lesen Sie weitere Informationen zu einem klassischen Dokumentenmanagement System.

Von der Wissenstransformation zur Wissensarbeit

Beschäftigt sich ein Mitarbeiter vornehmlich mit dem Erwerben, Erzeugen, Zentralisieren oder der Verwendung von Wissen, wird dieser als Wissensarbeiter bezeichnet. Wissensarbeiter sind demzufolge Menschen, welche überwiegend Wissensarbeit ausführen. Durch die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen wird die Möglichkeit für erfolgreiche Wissensarbeit geformt. Um diese Möglichkeiten nutzbar zu machen, sind passende Ausführungen, wie Wissensarbeit gelingt, im Vorfeld aufzusetzen.

Wissensarbeit ist für Unternehmen in der Zeit der Digitalen Transformation anspruchsvoll und aufwendig. Sie müssen der immer größer werdenden Informationsflut gerecht werden. Unternehmen haben sich dabei mit gegensätzlichen Bemühungen auseinanderzusetzen. Um die Wirtschaftlichkeit zu steigern, wird zunächst versucht, die komplexen Aktivitäten zu standardisieren und zu simplifizieren. Innovative Handlungen entwickeln sich nur, wenn die Mitarbeiter vollumfänglichen Einblick in die Abläufe des Unternehmens haben. Zur Entwicklung von Wissenspotenzialen eines Unternehmens ist es zum einen erforderlich, die Freiheitsgrade der Kollaboration zu steigern und zum anderen die Informations- und Kommunikationsdichte zu erhöhen.

Folglich liegen die Schwierigkeiten zum einen bei der Wahl des richtigen Ortes für wissensorientierte Unternehmen und zum anderen in der systematischen Entwicklung kommunikations- oder interaktionsrelevanter Standorte. Es sind Orte zu erschaffen, die eine Selbstorganisation der Mitarbeiter ermöglichen und bewirken. Wissensarbeit ist nur ein Ansatz, der dazu beiträgt, die Handhabung mit Wissen im Unternehmen gleichzeitig zu fördern und zu verbessern. Wissensmanagement ist demnach ein Interventionsansatz zur Realisierung, Lenkung und Kreation der Ressource Wissen.

Beispiel – Wissensarbeit bei Microsoft: Ein Campus für alle

Ein kurzer Anruf genügt und ein Mitarbeiter von einem IT-Dienstleister sitzt eine Minute später, eine Etage höher in einem Meeting mit Microsoft Vertretern, zu dem er spontan hinzugebeten wurde. Das Ziel von kurzen Wegen ist, dass auch im Zeitalter der virtuellen Kommunikation der Dialog noch effektiver und intensiver genutzt wird. Dieses Ziel ist Teil eines Konzeptes des Kölner Microsoft Campus.

Der innovative Neubau erstreckt sich auf fünf Stockwerken und 6.750 Quadratmetern Bürofläche. Neben den 320 Microsoft Angestellten haben ca. 180 Fremdangestellte von Partner-Unternehmen ihre Räumlichkeiten auf dem Campus-Gelände. Jedes ansässige Unternehmen hat die Möglichkeit, die Microsoft Konferenzräume für beispielsweise Kundenveranstaltungen zu buchen. Obgleich in der Cafeteria, im Büro oder in der Tiefgarage, der Microsoft Campus ist nicht ein Ort, an dem jeder für sich arbeitet, vielmehr ist es ein Ort der Begegnungen und Interaktionen. Daraus ergibt sich eine problemlose Kommunikation und eine intensive Vernetzung zwischen Partner-Unternehmen, Kunden und Mitarbeitern.

Nicht nur Microsoft profitiert von dem Campus Konzept sondern auch Partnerunternehmen die ihren Kunden den Nutzen von Microsoft-Lösungen präsentieren möchten, haben die Möglichkeit gemeinsam mit ihren Kunden in die Kommunikationswelt von Morgen einzutauchen und das gegenseitige Wissen über Partner auszubauen. Dies hat zur Folge, dass Microsoft mit Kunden in Kontakt tritt die bisher unentdeckt blieben. Mit dem Konzept ein Campus für alle institutionalisiert Microsoft das für sich gewinnbringende Wissen von seinem Umfeld und stellt es seinen Mitarbeitern als autorisiertes Wissen zur Verfügung.

Wissensarbeit mit Microsoft SharePoint

Um auf die Frage zurück zu kommen was Wissen, Wissenstransformation, Wissensarbeit und MS SharePoint gemeinsam haben ist meine Antwort darauf „ganz schön viel“. SharePoint als Enterprise Information Management System bietet sozusagen den Einstieg in den Bereich Wissensmanagement. SharePoint dient als zentrale Wissens-, Informations- und Dokumentendatenbank auf der alle Mitarbeiter, Partner oder Kunden Zugriff haben, ohne Sicherheitsaspekte zu vernachlässigen. Arbeitsprozesse werden somit optimiert und die Arbeit von Wissensarbeiter erheblich erleichtert. Es gibt viele Möglichkeiten und Gründe sich für einen Einsatz von SharePoint zu entscheiden, doch das ist nicht Thema dieses Eintrags. Das Wichtigste ist, dass in den Unternehmen ein ernst gemeintes Umdenken stattfindet und sich diese über den Wert ihrer Mitarbeiter bewusst werden. Diese müssen als ihr größtes Kapital angesehen werden. Zudem müssen Unternehmen der Veränderung von Wissensarbeit, in welcher Form auch immer, positiv und offen begegnen; dann steht dem Einsatz von zukunftsorientiertem Wissensmanagement nichts mehr im Wege.

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie Sie Wissensmanagement in Ihrem Unternehmen einsetzen? Gerne unterstützen wir Sie dabei, langfristig die Effizienz Ihrer Mitarbeiter zu steigern. Im Rahmen unserer SharePoint Services beraten wir Sie gerne und arbeiten verschiedene Strategien aus.

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Tina Oechsler

Als Operations Manager und Personalverantwortliche setzt sich Frau Oechsler mit Unternehmensinternen und -externen Prozessen auseinander. Durch Ihre bisherigen Tätigkeiten in den Branchen: Luftfahrt, Logistik und Einzelhandel bringt Frau Oechsler Erfahrungen aus verschiedenen Branchen und Unternehmensbereichen mit. Ihren Schwerpunkt setzt Sie auf den Einsatz von Office 365 und SharePoint, um Prozesse zu verbessern und effizienter zu arbeiten. Kontaktieren Sie Frau Oechsler, wenn Sie Fragen zum Artikel haben oder weitere Informationen wünschen, per E-Mail oder telefonisch unter 0721 / 66 98 98 38.

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