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„Digital Jetzt“ Förderprogramm für die Digitalisierung des Mittelstands

Digital Jetzt Förderprogramm

Um sich als mittelständisches Unternehmen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu sichern, muss auf geänderte Spielregeln im Markt schnell reagiert werden. Insbesondere während der Corona Krise, ist vielen Unternehmen der hohe Stellenwert der digitalen Transformation wieder vor Augen geführt worden und nun werden Lösungen, Tools, IT-Dienstleister und Beratung benötigt.

Jedoch scheitern viele Digitalisierungsprojekte an der Frage: “Wie soll das Projekt finanziert werden und wann wird der Break-Even Point erreicht?”. Laut der aktuellen Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2019/2020“ der Deutschen Telekom AG stellen für mehr als ein Drittel der Befragten die hohen Investitionskosten eine große Herausforderung bei der Umsetzung eines Digitalisierungsprojekts dar. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist häufig die Frage nach der langfristigen Investitionsrentabilität, welche laut der Studie klar gegeben ist. Mehr als 40% der Befragten gaben an, nach der erfolgreichen Umsetzung Ihres Digitalisierungsprojekts eine Umsatzsteigerung erzielt zu haben.

Im ersten Schritt müssen die Ziele und die Strategie des Digitalisierungsprojekts definiert werden, erst danach können die Kosten geklärt werden.

Mit welchen Kosten müssen Unternehmen bei einem Digitalisierungsprojekt rechnen?

Die Kosten, welche im Zusammenhang mit der digitalen Transformation anfallen, hängen maßgeblich von den Zielen und der jeweiligen Strategie ab. Je wesentlicher die Änderungen sind, die am Geschäftsmodell durch die Digitalisierung vorgenommen werden sollen, umso größer sind die Investitionen, die man für verschiedene Leistungen und Maßnahmen einplanen muss. Wir haben in den vergangen 13 Jahren viele unterschiedliche Digitalisierungsprojekte begleitet und erfolgreich umgesetzt. Dabei konnten wir feststellen, dass Firmen die von Anfang an den Umfang Ihrer Digitalisierungsmaßnahme nicht nur vom Projekt Budget abhängig gemacht haben, mit einem schnellen ROI belohnt wurden.

Der nachfolgenden Grafik können Sie entnehmen, in welchen Bereichen Kosten für Ihr Digitalisierungsprojekt anfallen.

Für mittelständische Unternehmen ist es oft nicht möglich alle Kosten zu tragen, die nötig wären, um die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung voll auszuschöpfen. Insbesondere wenn Unternehmen mit weiteren Einschränkungen und Verlusten bspw. aus der Corona Krise zu kämpfen haben. Genau aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ ins Leben gerufen.

Welche Ziele werden von dem Förderprogramm „Digital Jetzt“ verfolgt?

Das Förderprogramm soll kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, mit digitalen Geschäftsmodellen mehr Chancen in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt zu generieren. Dabei fokussiert die Förderung nicht nur technologische Upgrades, sondern auch die gezielte Qualifizierung von Mitarbeitern im Bereich digitalen Knowhow. Mit den verbesserten digitalen Geschäftsprozessen stärken Unternehmen sowohl ihre Wettbewerbs- als auch ihre Innovationsfähigkeit.

Insbesondere Themen, welche die IT-Sicherheit betreffen sind in letzter Zeit wieder vermehrt in den Fokus geraten. Sicherheitsbedenken sind essenzielle Hürden auf dem Weg zur digitalen Transformation. Das „Digital Jetzt“ Förderprogramm ermöglicht auch die Umsetzung von sicherheitsrelevanten Digitalisierungsprojekten.

Welche Investitionen sind förderfähig?  

Welche von den oben genannten Kosten durch das Förderprogramm abgedeckt sind, können Sie der nachfolgenden Grafik entnehmen. 

Beispiele aus der Praxis  

Wir haben für Sie drei Förderbeispiele vorbereitet, damit Sie besser verstehen, welcher Anteil Ihrer Investitionen mithilfe des Programms „Digital Jetzt“ bezuschusst werden kann.  

Beispiel 1. Mittelständisches Unternehmen im Bereich Projektmanagement

Das Unternehmen hat sich dazu entschlossen, Microsoft 365 und SharePoint als zentrale Applikations- und Arbeitsplattform einzusetzen. Das wesentliche Ziel ist es, die digitale Transformation im Unternehmen weiter voran zu treiben und das Wissensmanagement zu optimieren. Den Mitarbeitern sollen zukünftig ihre täglich benötigten Informationen konsolidiert, übersichtlich und modern über ein Intranet zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich sollen über das Intranet alle Inhalte einfach abgelegt und aufgefunden werden können. So wird ein schneller Arbeitseinstieg sowie effizientes Arbeiten ermöglicht. Auf Basis des gemeinsam mit der Next Iteration erarbeiteten Digitalisierungsplans enthält der Antrag unter anderem folgende Angaben:

  • Unternehmensgröße: bis zu 20 Mitarbeiter 
  • Investition in ein neues Intranet Portal, einen digitalen Arbeitsplatz, sowie ein Dokumentenmanagement System  
  • Investitionsvolumen: ca. 30.000 Euro 

Das Vorhaben wird mit einer Förderquote von 50 (ab 01.07.2021: 40) % und somit insgesamt 15.000 (12.000) Euro durch das BMWi gefördert. 

Beispiel 2. Qualifizierung der Mitarbeiter  

Das Unternehmen aus dem 1. Beispiel möchte weiterhin noch in die Qualifizierung der Mitarbeiter investieren um die neue Software auch entsprechend produktiv nutzen können. In diesem Beispiel greift dann die Förderung für Fortbildungsmaßnahmen.

Die Weiterbildungskosten betragen 5.000 € und werden durch das BMWi bei vorliegender Förderquote von 50 % mit 2.500 € bezuschusst.

Beispiel 3. Wertschöpfungskette 

Zwei Unternehmen (bspw. ein Bauunternehmen und ein Unternehmen aus dem Projektmanagement Umfeld) möchten Ihre gemeinschaftlichen Prozesse digitalisieren, um mit der daraus resultierenden gesteigerten Effizienz Ihren Absatz zu steigern. Dafür benötigen sie eine gemeinsame Projektmanagement Plattform mit einem definierten Berechtigungskonzept und mehreren Freigabeworkflows. Außerdem wird ein automatisiertes Metadatenmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz benötigt, um schneller, fehlerfrei, und produktiver zu arbeiten.

Hierfür ist eine Förderung als Bestandteil eines Wertschöpfungsnetzwerkes notwendig. Auf Basis des gemeinsam mit der Next Iteration erarbeiteten Digitalisierungsplans enthält der Antrag unter anderem folgende Angaben:

  • Größe Bauunternehmen: 80 Beschäftigte 
  • Größe Projektmanagement Unternehmen: 20 Beschäftigte  
  • Investitionsvolumen: 60.000 € pro Unternehmen 

Als Wertschöpfungsnetzwerk wird das Bauunternehmen mit einer Quote von 50 % (30.000 Euro) und das Projektmanagement Unternehmen mit einer Quote von 55 % (33.000 Euro) für die geplante Investition gefördert.

Die Förderquote setzt sich zusammen aus den 45% Förderung für Unternehmen bis 250 Beschäftigte bzw. 50 % für das kleine Unternehmen und den zusätzlichen 5% pro Unternehmen für das Wertschöpfungsnetzwerk.

Fazit

Die Mehrheit aller deutschen Unternehmen sind kleine und mittelständische Unternehmen. Diese können mit Hilfe des neuen Förderprogramm „Digital Jetzt“ ihre digitale Transformation maßgeblich vorantreiben und sich somit einen langfristigen Innovations- und Wettbewerbsvorteil sichern.  

Nachfolgend finden Sie noch einige Anwendungsbeispiele aus unserem Alltag:  

  • Keine Frage, die Digitalisierung bringt auch einige heikle Themen mit sich. Insbesondere die Bereiche Compliance und Datenschutz sind wichtige Themen. Mit unseren Dokumentenmanagementsystemen erleichtern wir Ihnen den Umgang mit Dokumenten. 

Weiterführende Informationen zu unseren Beratungsleistungen im Bezug auf die „Digital Jetzt“ Förderung finden Sie hier: „Digital Jetzt“ Förderprogramm

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Olga Vlasiuc

Olga Vlasiuc
Olga Vlasiuc ist Teil unseres Projektmanagement-Teams und beschäftigt sich mit unserem Produktmanagement. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf dem OCTO Dashboard, das Unternehmen dabei hilft, den Überblick über Dokumente zu behalten. Kontaktieren Sie Frau Vlasiuc, wenn Sie Fragen zum Artikel haben oder weitere Informationen wünschen, per E-Mail.

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